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Blockheizkraftwerk

Mitarbeiter Rotenburger Stadtwerke im Blockheizkraftwerk

Wärme und Strom aus dem Blockheizkraftwerk

Mit Wirkungsgraden bei der Stromerzeugung von 35 % und mehr und Gesamtnutzungsgraden von 80 bis 90 % stellt die Kraft-Wärme-Kopplung in Blockheizkraftwerken (BHKW) ein sehr interessantes Instrument zur rationellen Energieverwendung und zum Umweltschutz dar.

Blockheizkraftwerke werden seit Jahren zur dezentralen Stromerzeugung bei gleichzeitiger Nutzung der Abwärme eingesetzt. Daher eignen sie sich besonders zur Senkung des Primärenergiebedarfs sowie zur Minderung der CO2-Emissionen.

Zukünftig werden auch kleinere und mittlere BHKW-Anlagen verfügbar sein, die als Strom erzeugende Heizungen für das Einfamilienhaus geeignet sind.

Das erste Blockheizkraftwerk der Stadtwerke Rotenburg wurde schon 1985  im Ronolulu eingesetzt und im Jahre 2000 durch ein neues BHKW ersetzt. Es hat eine elektrischen Leistung von 325 kW und eine thermischen Leistung von 550 kW. Ein weiteres BHKW wurde in der Kläranlage Rotenburg eingebaut.

Weitere BHKW folgten im Neubaugebiet „Knickchaussee“ (Heizzentrale) und im Neubau des Dialysezentrums in der Burgstraße. Unser größtes BHKW versorgt mit einer Leistung von zweimal 999 kW die Rotenburger Werke und das Diakoniekrankenhaus mit Wärme und Strom.

In den durch die Stadtwerke Rotenburg betriebenen BHKW wird Erd- bzw. Biogas eingesetzt.

Übersicht der Blockheizkraftwerke der Stadtwerke Rotenburg.

Weitere Informationen zum Thema

Ein Blockheizkraftwerk ist ein Stromaggregat, dessen Abwärme für Heizzwecke eingesetzt wird. Durch diese sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird hohe Effizienz erzielt. Die Gesamtenergie bei einem BHKW fällt zu 30-40% als elektrischer Strom und zu 50 - 60% als nutzbare Wärme an. Die (nicht nutzbaren) Verluste sind sehr gering, so dass der eingesetzte Brennstoff zu 90% (Gesamtwirkungsgrad) genutzt werden kann. Gegenüberkonventionellen Kondensationskraftwerken (bei denen die erzeugte Abwärme über Kühltürmeoder Flüsse an die Umgebung abgegeben wird), lassen sich rund 30 – 40% Primärenergieeinsparen.

Blockheizkraftwerke werden in der Regel dezentral eingesetzt. Dadurch ist gewährleistet, dass die Anlagen eine Größe erreichen, die einen effektiven Betrieb erlaubt und eine gleichmäßige auch im Sommer (durch die Warmwasserbereitung) gegebene Wärmenachfrage besteht. In KWK-Zentralen wird als Redundanz und zur Deckung von Spitzenlasten oft ein konventioneller Wärmeerzeuger (Kessel) vorgehalten.

Inzwischen kommen zunehmend Klein-BHKWs auf den Markt, die auch schon gut in Mehrfamilienhäusern oder Reihenhauszeilen eingesetzt werden können. Bei Gebäude-Energiebilanzen wird der Stromanteil über eine Primärenergiegutschrift bzw. CO2-Gutschrift berücksichtigt.

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